Mischa Niemann


Diatonisches Knopfakkordeon
Pianoakkordeon
Violine
Blockflöte
Volksmusikensemble

 

 

 

*1961 in Knoxville, im Amerikanischen Staat Tennessee.  
Mutter: Wienerin, Vater: Halbrusse
Seit 1987 verheiratet,
zwei Kinder


Schon in sehr früher Jugendzeit hatte ich sehr intensive Begegnung mit Musik, da mein Großvater Berufsgeiger, und meine Mutter Sängerin waren.

Ab dem siebenten Lebensjahr genoss ich dann für ca. sieben Jahre Geigenunterricht bei Prof. Michael Frischenschlager in Wien.

Mit zehn Jahren hatte ich die ersten Kontakte mit der steirischen Harmonika.

Nach grundlegenden Unterweisungen durch einen alten Musikanten aus meiner Nachbarschaft erlernte ich das Instrument weitgehend auf autodidaktischem Wege.

Gelegentlich besuchte ich das eine oder andere Seminar um die Kenntnisse zu vertiefen.

Schließlich folgte dann eine Lehrbefähigungs- Ausbildung über das Nö. Musikschulwerk für das Fach diatonisches Akkordeon (Steirische Harmonika), welche ich  im Jahre 1998 mit ausgezeichnetem Erfolg abschließen konnte.

Unterricht:
Das diatonische Knopfakkordeon ist zu meinem Schwerpunktinstrument geworden. Ich unterrichte es, je nach Neigung und Begabung der Schüler, teils nach der von Max Rosenzopf weiterentwickelten Griffschrift, teils auch nach Normalnotation. Größte Bedeutung aber messe ich dem Spiel nach Gehör zu, weil dies diesem Instrument und der darauf gespielten Musik, am ehesten entspricht.

Auf das musikalische Umfeld und das soziale Gefüge, in dem der Schüler lebt, muss eingegangen werden. So steht zwar die Vermittlung der authentischen, mündlich tradierten Volksmusik als oberstes Ziel, jedoch gehe ich auf volkstümliche- und Schlagermusik genauso ein. Es geht immer wieder um eine kritische Auseinandersetzung mit den einzelnen Stilrichtungen.

Als Mitglied der „Urfahraner Aufgeiger“ und Gründer der Musikgruppe „d´Rosenegger Zwiefachen“ versuche ich, die aus dieser Musizierpraxis gewonnene Erfahrung, immer wieder im Unterricht einfließen zu lassen. So ist auch das Ensemblespiel ein wichtiger Punkt.

Besondere Anliegen:
Neben oben genannten Aspekten ist mir auch das Öffnen der Sinne für die Akkordeonmusik jenseits unserer geographischen Grenzen ein großes Anliegen. Das Spielen der Italienischen-, Französischen- Russischen- und Brasilianischen Volksmusik, sowie Kajun- und Zydeco Musik ist mir zur Vision geworden.

Körper, Seele und Geist müssen eins werden mit dem Instrument. Erst dann wird die Musik stimmig, die man spielt, und erst dann kann man sie auch fesselnd  anderen Menschen herüberbringen.

Oberstes Gebot ist: Freude an der Musik und am Musizieren zu wecken!